Die Dirigentin Christel Opp zeichnet sich durch musikalische Entdeckerlust und Risikofreude aus. Nach Abschluss ihres Violoncellostudiums 1979 begann sie mit Kindern zusammen zu musizieren. 1982 nahm sie
Fürth ausgezeichnet.
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Christel Opp wurde in Kärnten/Österreich geboren, wuchs aber in München auf, wo sie als Gaststudentin Cello-Unterricht am Richard Strauß Konservatorium bei Folkmar Längin erhielt.
Nach
ihrem Violoncellostudium bei Claus Reichardt und Dirigier-Studium bei Werner
Andreas Albert in Nürnberg gründete sie 1983 das Jugendorchester "Die Jungen
Fürther Streichhölzer". (Es bestand zunächst aus ihren eigenen drei Kindern,
ihren Celloschülern und deren Freunden und zeichnete sich von Anfang an durch
Originalität und Einfallsreichtum aus, wie schon der Name sagt)
Dieses zunächst noch kleine Streichorchester wuchs bald zu einem stattlichen
Symphonieorchester heran, das auf hohem Niveau musiziert und bisher Konzertreisen
nach Berlin, Frankreich, Österreich, Italien, in die Türkei, nach Griechenland,
Zypern, Polen und Tschechien unternahm.
Als Solistin spielte sie mit ihrem Orchester die Violoncellokonzerte von Haydn, Beethoven (Tripelkonzert) Gulda und Dvorak. Mit dem Nachwuchsorchester der "Streichhölzer" nahm sie 1996 und 2003 am Kammermusik Workshop in Austin/Texas teil und wirkte dort mehrere Jahre als Dozentin mit.
2000 und 2001 veranstaltete sie für den Nachwuchs Kammermusik-Workshops in Enese/Ungarn.
1996 entdeckte sie für sich die Liebe zum Tenorsaxophon und damit zum Jazz. Die vielfachen Möglichkeiten der Improvisation inspirierten sie zu eigenen Kompositionen. Im Frühjahr 2000 wurde ihr erstes großes Werk "Match Bandits" für Bigband und Symphonieorchester mit großem Erfolg im Stadttheater Fürth aufgeführt.
2002 folgte "Mellie und der Zauberer Pa-Perlapapp", ein musikalisches Abenteuer
für Kinder.
Die Lust, Kinder auch auf klassischen Instrumenten zur Improvisation anzuregen,
führte 2002 zu einem neuen Stück: "Sonore im Hoppsgebirge". Hier ist neben genau
notierter Musik auch die musikalische Fantasie und Vorstellungskraft der Kinder
gefragt.
Im Frühjahr 2003 wurde ein weiteres Werk von ihr uraufgeführt: "Schokoma und
der fliegende Schulchor" für Kinderchor, Orff-Instrumente und Trommel-Band.
Im Jahr 2004 entstand ein weiteres Kinderstück: "Genialas Schloss" für Tenorsaxofon
und Streicher, das als Mitmach-Konzert für die Schule konzipiert ist.
Die Texte zu den Kinderstücken schrieb Cornelia Opp.
Christel Opp spielt in der Jazz-Combo "Septembermoon". Mit ihrem musikalischen Frauenkabarett "Die Avantgardinen" und dem Kabarett-Duo "Silbermann, und opp" tritt sie in vielen Städten Deutschlands auf, zuletzt in Leipzig, München und Berlin. Die Texte und musikalischen Arrangements dafür stammen weitgehend aus ihrer Feder. Sie wurde 1995 mit dem goldenen Kleeblatt der Stadt Fürth ausgezeichnet, 2000 erhielt sie die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und den Kulturpreis der Stadt Fürth. Das Preisgeld verwendete sie umgehend, um sich 2001 beim Sommer Jazz Workshop in Boulder/Colorado fortzubilden.
Kulturpreis der Stadt Kulturpreisträgerin Fürth